Die finanziellen Probleme diverser Staaten bestehen zwar nach wie vor. Die erfolgreiche Platzierung von portugiesischen Staatsanleihen am Kapitalmarkt trug unter anderem jedoch dazu bei, dass die Anleger den Fokus vermehrt auf die Quartalsergebnisse diverser Unternehmen richteten. Diese fielen oftmals besser aus als die bereits wieder recht optimistischen Analysteneinschätzungen. In Europa und in den USA präsentierten insbesondere die Finanzinstitute solide Halbjahreszahlen. Zudem trug der unter der Leitung der europäischen Aufsichtsbehörde durchgeführte Stresstest zur verbesserten Stimmung bei, auch wenn 7 der insgesamt 91 untersuchten Banken den Test nicht bestanden haben.
Der von der US-Notenbank als «ungewöhnlich unsicher» bezeichnete wirtschaftliche Ausblick der amerikanischen Wirtschaft bremste die Aktienkurse im Berichtsmonat nur kurzzeitig. Die Ankündigung, bei einem erneuten Abrutschen in eine Wirtschaftsrezession weitere Stimulierungsprogramme einzusetzen, lässt darauf schliessen, dass dieses Szenario nicht mehr als unwahrscheinlich angesehen wird.
Per Ende Juli resultierte für weltweite Aktien in Schweizer Franken eine Performance von 4,9 %. Gebremst durch den Pharmasektor, erreichte der Schweizer Aktienmarkt lediglich ein Plus von 1,5 %. Die Ergebnisse des europäischen Bankenstresstests sowie positive europäische Makrodaten, wie etwa der Einkaufsmanagerindex, stärkten das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung. Der Euro stieg gegenüber dem US-Dollar um 6,7 % und gegenüber dem Schweizer Franken um 3,2 %. Bedingt durch weiterhin hohe Arbeitslosenzahlen und Ängste bezüglich der Konsumentwicklung, verlor der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken 3 %.
Im Juli erwirtschaftete die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) eine Performance von 1,3 %. Seit Jahresanfang bis Ende Juli betrug die Performance 1,1 %.
Die oft als Benchmark verwendeten
Pictet-Indices erzielten seit Anfang 2010 je nach Risikoprofil eine Performance zwischen 0,2 % und 3,3 %. Aus der unten stehenden Grafik ist ersichtlich, wie sich unsere Pensionskasse unter Berücksichtigung der
eingegangenen Risiken im Vergleich zu den verschiedenen Pictet-Indices entwickelt hat.
Die Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz) folgt bekanntlich nicht einem Referenzindex, sondern einer
Absolute-Return-Strategie.